Donnerstag, 7. Oktober 2010

Polgolla

Am Dienstag war wieder eine Reise zum Damm in Polgolla fällig. Polgolla ist der größte Damm der "Mahaweli Authority" und ist neben der Bewässerung auch für die Stromerzeugung genutzt.

Abfahrt in Colombo war wieder um 05:00 morgens um bis zur täglichen Rush-Hour schon weit genug von Colombo weg zu sein. In Sri Lanka kann man mit einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 25 - 30 Kilometer pro Stunde rechnen. Das heißt die 110 Kilometer von Colombo bis Polgolla, das in der Nähe von Kandy liegt sind locker in dreieinhalb bis vier Stunden zu schaffen.

Die Anlage in Polgolla besteht aus 10 Doppel -Hakenschützen

und wurde im Jahr 1970 in Betrieb genommen

vor der Arbeit gibt es natürlich einmal einen Tee


Blick in Richtung Unterwasser

Die riesigen Antriebsketten für die Schützentafeln



Auch die Steurung im Control Room wird nach 40 Jahren mit einer SPS ausgerüstet

das in die Jahre gekommene Notstromaggregat

Die Lage der Anlageist traumhaft 
der Geschwemmselbalken aus Bambus wird durch eine etwas technischere Lösung ersetzt

Vie Vögel beim Streiten - oder etwas anderem?


der Rost ist im feuchten Klima der Feind der Maschinen

So stellt sich ein japanischer Konstrukteur eine Rechenreinigungsmaschine vor

leider funktioniert sie seit Inbetriebnahme nicht richtig
Und nun dürfen wieder alle raten was es zum Abschluss gegeben hat:

Das laut Cecile beste Curry bisher.



Freitag, 1. Oktober 2010

Ein besonderer Morgen

Heute Morgen gab die Sonne ein besonderes Schauspiel. Die Luft war so klar, dass man bis zum Adams Peak (ca. 100km) sehen konnte und das aufgehende Morgenlicht gab eine tolle Stimmung.

Die folgenden Fotos entstanden alle zwischen 06:00 und 06:30 von unserem Schlafzimmer aus:










Donnerstag, 30. September 2010

Unser neues Apartment

Wie schön, wir haben eine Wohnung gefunden, die ruhig und doch in der Nähe des Büros liegt. Die Wohnanlage Royal Park besteht aus 2 Hochhäusern mit je 23 Stockwerken. Im Erdgeschoss gibt es für die Bewohner einen großen Pool, ein Fitnessstudio, Tennisplatz, Squash, Tischtennis, Billard, BBQ-Pavillon und Restaurant.

der Blick vom Wohnzimmer ist einzigartig  

die Küche zu Hause ist schöner

unser großes Schlafzimmer


Wir wohnen nun im 20. Stock. Wow ist das hoch! Besonders weil ich absolut nicht schwindelfrei bin. Aber super, es lohnt sich so hoch zu wohnen, die Aussicht ist einfach genial. Es ist ruhig und friedlich. Der optimale Gegenpol zu den abgasverseuchten und lärmigen Straßen. Besonders haben wir den Pelikan ins Herz geschlossen, der alleine im trägen Fluss herumschwimmt. Wo stecken wohl seine Brüder und Schwesterchen?



Zwei ca. 2-metrige Warane schwimmen auch herum. Wenn die Warane die Straße überqueren begegnen die Menschen ihnen mit Respekt und halten Abstand bis die Riesen wieder im Wasser abtauchen.

Montag, 20. September 2010

Der Flug

Am 19.09. war es dann so weit:

es geht um 12:15 mit der Qatar Airways von Zürich via Doha (Quatar) nach Colombo. Die Flugzeit von Zürich nach Doha beträgt knapp sieben Stunden und dann sind es nochmals fünf Stunden bis Colombo.
Unsere Ankunft in Colombo war um halb vier Uhr morgens und dann hatten wir nochmals eine Stunde mit dem Taxi bis in die Stadt.
Sitze in der Qatar sind bequem
zu Lesen gibt es auch etwas


Auf Wiedersehen Alpen!

Arabische Mezze über Ungarn
Gedämpften Süßwasserfisch über Bulgarien

gemischte Käseplatte über der Türkei

und pochierten Apfel über Syrien

Abendstimmung kurz vor der Landung in Doha

Müde in Doha

Qatar Airways A330 bereit zum Abflug nach Colombo


Samstag, 18. September 2010

Abschied von unseren Nachbarn


Ulrich und Günther besprechen einmal die Taktik
Am Tag vor unserer Abreise nutzten wir noch einmal die Gelegenheit um mit unseren lieben Nachbarn "zusammen zu sitzen" und ein wenig den Abschied auf Zeit zu feiern. Zu Essen und Trinken gabs wie bei so einer Gelegenheit üblich wieder genügend und auch das Wetter hat einigermaßen mitgespielt.

Unsere anderen Lieblingsnachbarn, Ernst und Marlies die zukünftigen Dosenöffner für unsere Stubentiger, waren leider gerade auf Urlaub - schade.


Ingrid und Cecile verwöhnten uns mit einem Apero



etwas später verlagerten wir das Geschehen zu Ulrich und Ingrid

bei dieser Gelegenheit führte uns Ulrich dann noch sein neueste Errungenschaft vor. Der Kamin war dann auch Schuld, dass wir so lange feierten - die Wärme die dieser Ofen auf der Terasse verbreitet ist sagenhaft.

je später der Abend umso lieber die Gäste


--- gilt auch für diesen Racker


Liebe Nachbarn,
an Euch allen ein ganz
 herzliches Dankeschön!
Ihr habt Euch alle bereit erklärt während
unserer Abwesenheit mitzuhelfen aufs
Haus und die beiden Katzen
Mikesch und Kalimera aufzupassen.

Sonntag, 12. September 2010

Sri Lanka wir kommen

Das ist der Grund warum wir für die nächsten Monate unser Leben nach Sri Lanka verlegen:
Rantambe Spillway
Ridiyagana Sluice
und noch 30 weitere grössere und kleinere Anlagen die im Rahmen des DSWRPP (Dam Safety and Water Resources Planning Project) welches von der Weltbank finanziert und von meiner Firma (Pöyry Energy Ltd.) durchgeführt wird.