Mittwoch, 1. Dezember 2010

Malediven I - einfach paradiesisch



Nur einen kurzen Hüpfer von Sri Lanka entfernt liegen die Malediven und so konnten wir einfach nicht widerstehen und haben uns eine Woche lang diesen Traum vom Paradies gegönnt. Schon beim Anflug schauten wir Touristen fasziniert auf die Inselchen und dann die Landung auf einer schmalen Landebahn, links und rechts nur Meer, ein tolles Erlebnis!


Gegenüber vom Flughafen war gleich der Bootstransfer und nach einer rasanten Fahrt von 15 Minuten wurden wir in unserem Inselresort Bandos begrüßt.

Vorsaison - der Strand für uns alleine

die Strandbungalow umgeben von Palmen mit Blick aufs Meer


Der weiche Sandboden lädt zum 
Barfußgehen ein, der Sand ist 
stets angenehm warm. 
Anfang Dezember ist noch 
Vorsaison und so bekamen wir 
einen kostenlosen Upgrade auf 
ein Strandbungalow.












Vom unserem Bett unter der hohen 
Strohdachkuppel sahen wir direkt 
zwischen die Palmen durch den
Sonnenaufgang am Strand. 








Die größte Überraschung war
dann aber doch das private 
Badezimmer unter freiem Himmel
mit Jacuzzi, Außen- und 
Innendusche











Vom Hunger getrieben testeten wir gleich mal das Sea Breeze Cafe und waren dann auch gleich begeistert von dem maledivischen Spezialitäten und dem netten Service. 

Sea Breeze Cafe - am Abend schwimmen hier die Riffhaie

Danach wurde auf maledivisch entspannt ...


 und einfach die Seele baumeln lassen


Donnerstag, 11. November 2010

Land Unter 11.11.2010

Heute Nacht hat die Sintflut Colombo erreicht.





Gestern Abend hat es zuerst normal zu Regnen begonnen und dann hat sich ein ordentliches, tropisches Gewitter entladen so wie es zu dieser Jahreszeit keine Seltenheit ist. Der Unterschied war nur - es hat die ganze Nacht durch geregnet und am Morgen hatten wir folgenden Blick aus unserem Schlafzimmer:
11. November 2010 um 06:00 morgens
bis gestern

Colombo Tauchbagger
Der Kanal entlang unserer Wohnanlage wird gerade ausgebaggert und  der Bagger steht auf der Böschung (gestern noch über dem Wasser)

der kleine Geko hat sich auf unsere Scheibe geflüchtet
Wir haben uns schon an den tollen Blick auf das Vogelschutzgebiet gewöhnt, aber heute war es weg und an Stelle der Vogelbrutbäume war eine Seenlandschaft entstanden. 
Eigentlich wollten wir ja heute nach Rajangana in den Norden fahren um einen Damm anzuschauen, aber nach einem weiteren Blick auf unsere Zufahrtsstrasse haben wir den Fahrer angerufen und die Reise abgesagt. Dem war das aber auch schon klar, da seine Wohnung auch unter Wasser stand.

Auch zur Arbeit zu kommen war unmöglich, denn die Zufahrtsstrasse zum Royal Park stand teilweise mehr als einen Meter unter Wasser.
So sieht unsere Zufahrt normalerweise aus, der Wasserspiegel ist fast zwei Meter unter der Brücke
So sieht es heute aus, das Wasser reicht fast bis zur Brücke und auf der Zufahrtsstrasse fährt die Marine mit ihren Booten um die Leute zu versorgen.









Am Abend gab es dann eine wunderschöne Stimmung über unserem neuen See:
11. November um 18:00 Uhr - nach der Sintflut

Wir sind nun gespannt, wann das Wasser wieder zurückgeht und wir wieder aus dem Royal Park herauskönnen um zur Arbeit und viel wichtiger zum Einkaufen zu gehen.



Mittwoch, 10. November 2010

Poolparty im Royal Park

Am 10.November war es endlich einmal Zeit meine Kollegen vom Pöyry Office zu einer Poolparty in den Royal Park einzuladen.
Andreas, Werner, Rezza, Martina, Giresan und Methew

Martina und Andreas brachten auch noch gleich die notwendigen Schwimmhilfen mit um für unsere Indischen und Iranischen Freunde für den notwendigen "Auftrieb" zu sorgen. Obwohl Methew und Giresan am Meer aufgewachsen sind (in Kerla, Indien) haben sie zum Schwimmen und zum Meer (Haie, giftiges Zeug und ähnliches) eine eher distanzierte Haltung.





nach dem Schwimmen war auf der Terasse  in unserem Restaurant schon der Tisch gedeckt und das Dinner vorbereitet. Leider hat es dann während des Essens zu Regnen begonnen (und wir wir nun wissen für lange Zeit nicht mehr aufgehört) und wir mussten unseren Tisch draussen gegen einen im Restaurant eintauschen.

Das konnte uns aber die Stimmung nicht wirklich verderben und so wurde noch kräftig gefeiert.






als Abschluss gab es dann im Apartment noch einen kräftigen (weil österreichisch) Kaffee und einen guten (weil schottisch) Whisky

Rezza in seiner ruhigen iranischen Art











Sonntag, 31. Oktober 2010

Oktoberfest in Colombo

nun ist es endlich soweit:
das alljährliche Oktoberfest in Colombo findet vom 28.10. bis 06.11.statt


und da man in den Tropen ja sonst nichts zu essen hat geht man aufs Oktoberfest und geniesst Haxen, Leberkäs, Weisswürscht, Fleischpflanzerl, Wiesnhendl und natürlich reichlich Bier. Das Bier war das einzige was nicht aus München kommt, aber über das kann man als Weltbürger hinwegsehen.


die Musik original aus München
Rezza und Methew mit Sauerkraut und Wurscht

Auf dem Parkplatz des Hilton Hotels in Colombo ist ein richtiges Bierzelt aufgebaut, drinnen gibts Bierbänke, ein ausgezeichnetes (und viel billigeres als auf der Wiesn) Oktoberfestbufet und auf der Bühne spielt eine original Bayrische Kapelle Volksmusik und später dann Schlager und Tanzmusik.




das Bier geht aus - Nachbestellen!!
 



Wir haten einen ganzen Tisch reserviert und trafen uns um 19:30 zum abfeiern. Was wir dann auch fast bis ein Uhr am Morgen gemacht haben. Der nächste Morgen (ein Montag) war dann dementsprechend.



Ein toller Kater bei 28° Celsius ist auch etwas, was man einmal erlebt haben sollte.


als die Musiker anfingen so auszusehen, sind wir dann heim

Die ganze Täterschaft mit der Sängerin

Freitag, 29. Oktober 2010

The Mansion

Da wir in Kandy kein Zimmer mehr bekommen haben, haben wir uns in "The Mansion" in Aladeniya eingemietet.
Galerie im oberen Stock

die Galerie vom Ballsaal aus
Das ist ein englisches Herrenhaus aus den Zwanzigerjahren des letzten Jahrhunderts welches nun zu einem kleinen Hotel mit gerade einmal 10 Zimmern umgebaut wurde.
das "Bettchen" mit 3 x 2,5 Metern
Dementsprechend pompös ist auch die Ausstattung des Hotels. Durch ein wunderschönes, geschnitztes Eingangstor betritt man die riesige Eingangshalle. Zur linken Hand gehts in den Ballsaal und über zwei massive, ebenfalls geschnitzte Holztreppen kommt man in das obere Stockwerk mit der Galerie und den Gästezimmern. Die Gästezimmer haben alle eine gewaltige Raumhöhe (ca. fünf Meter werden es schon sein) und sind im spartanischen englischen Kolonialstil ausgestattet. Das Bett ist die reinste Spielwiese mit ungefähr 3 x 2,5 Metern.


Am Morgen des Freitag wurde schon um 08:00 eine Hochzeit im Hotel ausgerichtet und wir kamen so schon zum Frühstück in den Genuss einer Kandy - Dancer Vorführung. Die Hochzeit war wieder prächtig ausgerichtet und die Brautjungfern waren wieder richtig süss und zum anbeissen.


Kandy Dancer
der Bräutigam 

Brautjungfern

und der "Brätigam - Jungferer"


Hochzeitsgäste


























Hier ein paar Eindrücke, wie es in einem englischen Herrensitz der Zwanzigerjahre im vorigen Jahrhundert ausgeschaut hat.
The Mansion




Im Park

Eingangstor zum Hotel

Detail der Eingangstür

Pool im Park
Die Mahlzeiten werden auf der überdachten Veranda serviert und das Personal is extrem bemüht den Gästen alle Wünsche zu erfüllen. Leider klappt es mit der englischen Sprache nicht so ganz und man muss etwas Geduld aufbringen um zu erfahren ob der Fisch auf der Speisekarte im ganzen oder filetiert serviert wird und nach welche Zubereitungsart er kommt. - Aber wenn er dann komm - übrigens filetiert - schmeckt er ausgezeichnet.