Sonntag, 16. Januar 2011

Colombo Spaziergang durch die Innenstadt

Nach unserem "Fortspaziergang" hatten wir uns etwas Gutes verdient und beschlossen ins Cinnamon Lake etwas essen zu gehen.
Am Weg dorthin sind wir noch an einigen Orten vorbei gekommen, die es Wert sind erwähnt zu werden:

Der Bayra Lake mit seinem Buddistischen Heiligtum:


Reihe sitzender Buddhas mit verschiedenen Handhaltungen

das Gebetshaus des Shrines

der "sitzende Buddha"

Buddhas strahlen immer eine Ruhe aus














Ebenfalls am Bayra See (der mitten in der Stadt liegt) gibt es eine kleine künstliche Insel auf die eine Hängebrücke führt:


Rast am "Inselchen" im Hintergrund der Budda Shrine

Blick auf "Neu - Colombo"

Hängebrücke

Pelikane in Colombo kein seltener Anblick















Wir sind dann noch auf einen kleinen Abstecher in ein staatliches Kulturzentrum gegangen. (Hauptsächlich wegen der dortigen Klimaanlage) In diesen staatlichen Geschäften werden SriLankische Handwerksprodukte angeboten und zu einem wirklich tollen Preis verkauft.


handgeschnitzte Elefanten in allen Grössen und aus verschiedensten Holzarten


Buddhas in allen Variationen
 
Schnitzereien aus Kokosnüssen

Seidenbilder, Batiken
 
Kleider aus Baumwolle, Seide und Leinen

















Buddistische Stupa in der Nähe des alten Parlaments und des Galle Green


Endlich sind wir dann im Cinnamon Lakeside Hotel angekommen und haben einen Imbiss und ein Getränk genossen.


Lobby

zwei tropische Schönheiten
die "7 Degrees North" Bar

der Hotelpool mit der Poolbar im Hintergrund


und so schaut glücklich.....


....und zufrieden aus


Colombo Fort

Am Wochenende haben wir uns einmal für Colombo etwas Zeit genommen. Am Samstag sind wir in der Früh mit dem TuckTuck in die Innenstadt, genauer gesagt in den Fort Bezirk gefahren.


Das Fort ist der älteste Teil von Colombo und der Name kommt vom ersten portugiesischen Fort welches im Jahr 1518 gebaut wurde und den Namen "Nossa Senhora das Virtudes" oder "Santa Barbara" bekam. Diese erste Fort wurde jedoch schon wieder im Jahre 1524 abgebrochen.


Im Jahr 1560 wurde dann das zweite Fort gebaut, welches dann auch von den Holländern und später von den Engländern verwendet wurde. Diese Fort wurde dann im Jahr 1865 von den Engländern abgerissen und machte der neuen Stadt Colombo Platz.




der Abriss des Forts 1865 durch die Engländer


Wie man auf den Bildern sehen kann war Anfang des letzten Jahrhunderts Colombo eine saubere, gepflegte "europäische" Stadt.


Heute ist der Fort Bezirk zwar das wirtschaftliche Zentrum der Stadt, das aber nur da hier die größten Hotels sind und auch das World Trade Center mit seiner riesigen Officefläche seinen Beitrag dazu leistet. Die schönen alten Gebäude aus dem vorigen Jahrhundert verfallen und das Oberkommando der Armee, welches auch im Fort ist trägt mit der irrsinnigen Sicherheits Phobie auch dazu bei dass heute der Fortbezirk wirklich keine Augenweide ist.




Überall sind Sicherheitsabsperrungen und Drahtzäune, damit ja niemand das Armeekommando stehlen kann


Grand Oriental Hotel, Colombo 2011

Für die Zukunft ist geplant, dass Fort zu einem Anziehungspunkt für Touristen und Einheimische zu machen. Es sollen Restaurants, Geschäfte und so etwas wie ein Nachtleben geben und all die tollen Gebäude sollen restauriert werden und das Armeekommando wird einen neuen Platz am Rande der Stadt bekommen - so ist zumindest der Plan des Präsidenten.

Weitere Infos findet Ihr auch unter: http://www.colombofort.com/ 

Ein weiterer Teil des Forts ist auch die Fort Railway Station. Sie bildet das Herzstück des Sri Lankischen Bahnnetzes, da hier alle Linien in die verschiedenen Teile  der Insel ihren Ausgangspunkt haben.


die Colombo Fort Railway Station

der "World Market" an der Fort Station


Busstation gegenüber der Fort Station











Samstag, 8. Januar 2011

Malerische Reise zwischen Teeplantagen zum Adam's Peak

Wieder einmal sind wir am Morgen um halb Fünf aufgestanden um dem Stoßverkehr in Colombo auszuweichen. Zügig ging es voran und schon kurz vor Sieben erreichten wir unser Stammlokal wo es einheimisches Frühstücksbuffet, Reis und Curry, in einem sauberen Restaurant gibt.

Nach weiteren 2 Stunden Fahrt erreichten wir den Damm in Kotmale. Flott ging die Besichtigung voran, und kleinere Wartungsarbeiten wurden bereits durchgeführt. Wie so oft sind die Lecks nur über senkrechte Feuerleitern zu begutachten. Da lasse ich dann den Männern den Vortritt und bleibe doch lieber auf sicherem Boden zurück. Werner turnt da immer ganz mutig herum. Diesmal rutsche er auf dem nassen Boden aus und prellte sich Schulter und Rippen. Nach diesem Schrecken erholten wir uns bei Reis und Curry zum Mittagessen.

verschiedene Curries, Reis und Papadam (links vorne)
Danach ging es weiter Richtung Dalhousie am Fuße des Adams Peak, wo wir übernachten wollten.

bunter Marktstand unterwegs
ein warmer Pullover muss her

Unser lokaler Ingenieur war für die kühlen Temperaturen nicht gerüstet und so stoppten wir unterwegs um Pullover zu kaufen. Werner kaufte derweil einen Sack voll Medikamente, denn mittlerweilen hatten die Schmerzen voll eingesetzt.

Über holprige schmale Strassen schaukelten wir immer weiter hinauf ins Zentrale Hochland. Schon bald sahen wir die ersten Teeplantagen aber der Himmel blieb wolkenverhangen. Dann mitten in einer scharfen Kurve war ein wunderschöner Wasserfall, dessen Gischt uns kühl auf die Haut sprühte.



Am späteren Nachmittag erreichten wir Dalhousie, eine kleine Pilgerstadt die unter der Woche hauptsächlich von Rucksacktouristen frequentiert wird. 

endlich am Ziel!



Uns wurde gleich mal eine Tasse Tee und Kaffee angeboten und wir sind alle froh endlich diese Tagesetappe geschafft zu haben. Wir sind begeistert vom schönen Ausblick, unter uns rauscht ein klares Flüsschen (der junge Kelani River, der nahe Colombo dann ins Meer mündet) vorbei und die Luft ist wunderbar frisch und rein. Und wer hätte es nicht gedacht, zum Abendessen einmal mehr Reis und Curry, diesmal aber reichlich fad und richtig touristisch. 

Adam's Peak 2243 Meter über Meer

Kurz nach Sonnenuntergang klarte es auf und wir hatten einen herrlichen Ausblick auf den Adam's Peak. Der Pilgerweg ist die ganze Nacht über beleuchtet. Denn wer zu Sonnenaufgang oben sein will, sollte schon kurz nach Mitternacht seinen Aufstieg von Dallhousie aus beginnen. 

Adam´s Peak: ein Berg für jeden Glauben
Laut historischer Überlieferung soll Adam nach seiner Vertreibung aus dem Paradies, erstmals hier seinen Fuß auf die Erde gesetzt haben. Die Fußspur am Gipfel wird aber auch als Fußabdruck Buddhas und bei den Hinduisten als Fußspur des Gottes Shiva verehrt. (alle drei hatten die selbe Schuhgröße)

hier gibt es Proviant für den Aufstieg
auf dem Pilgerweg......


......liegender Buddha



Unser abendlicher Spaziergang führte uns entlang der hell erleuchteten Souvenir- und Verpflegungsstände bis hinauf  zu einem schönen Rastplatz für Pilger. Wunderbar, endlich konnten wir wieder einmal wandern und die Natur genießen. Müde und zufrieden kehrten wir in unser Zimmer zurück. 

In der Früh waren unsere Fenster total beschlagen, doch als wir die Balkontür öffneten, hatten wir diesen herrlichen Ausblick.

Sonnenaufgang


die letzten Nebelschwaden lösen sich auf

ein klarer Tag bricht an

Früh starteten wir mit unserem Bus los zum nächsten Damm (Castelreigh). Immer wieder musste unser Fahrer stehen bleiben, damit wir fotografieren konnten. Wir konnten uns kaum sattsehen an dieser wunderbaren Landschaft. 



Tee kann nur händisch gepflückt werden. 

Teeblüte.
unser Fahrer wartet geduldig, rundherum die Teeplantagen
Tee wird in Sri Lanka ab 1000 m ü.M. angebaut.
der öffentliche Bus fährt auch in die kleinsten Ortschaften
wunderschönes Ufer am Stausee des Norton Dammes
Prompt verfuhr sich unser Fahrer. Heute fanden wir das toll, denn so kamen wir zu einer sensationell schönen Rundfahrt um die Stauseen. Das klare Wetter war leider nur von kurzer Dauer, ab Mittag trübte es wieder ein und auch am nächsten Tag blieb es wie so oft wolkenverhangen.

Werner mit Adam´s Peak im Hintergrund





Montag, 3. Januar 2011

"Happy New Year"

In Sri Lanka gibt es den Brauch, dass am ersten Tag nach dem Jahreswechsel ein gemeinsames kleines Fest an der Arbeitsstelle organisiert wird. Dazu bringt jeder von zu Hause etwas mit und so entsteht ein bunt gemischtes Buffet. Indira hatte die Organisation für unser Büro übernommen und damit war sichergestellt, dass jeder etwas anderes mitbringt und somit eine nette Auswahl an Speisen zusammen kommt.
















Ich bekam die Aufgabe etwas typisch österreichisches mit zu bringen und da die Auswahl an österreichischen Spezialitäten in Sri Lanka nicht berauschend ist habe ich mich von einer Tafel Milka Schokolade getrennt. Diese war unter all den anderen süssen Sachen aber ein besonderes Highlight bei den Leuten.




Zuerst wurde in unserem Büro der Tisch mit den Speisen hergerichtet und eine kleine Feier nur für Poyry Mitarbeiter abgehalten. Dabei habe ich schon so viel süsses Zeug gegessen, wie sonst in einem ganzen Monat. Schliesslich habe ich ja geglaubt das ist es und nun wird normal gearbeitet. Aber weit gefehlt - denn nach der internen Feierei werden die Leute aus den anderen Firmen im Haus eingeladen und los geht es von vorne. Wir haben Gott sei Dank nur die Leute vom Mahaweli in unserem Gebäude, denn sonst wäre es wirklich zu viel geworden.
















Nachdem man bei uns gegessen hatte kam natürlich die Gegeneinladung von den Maheweli Leuten gegenüber und somit noch einmal ein paar hundert Kalorien. Nachher haben dann alle gesagt, dass sie für den Rest des Monats ihren Zuckerbedarf gestillt haben und sicher in den nächsten Tagen keine Süssspeisen anrühren werden.

nicht nur Giresan -

- auch Rezza haben Ihren Spass














hier noch ein kleiner Eindruck, wie es sich so abspielt: